
Windenergie Foto: ap/Kellermeister
Klingt nach Wundertüte: Verdoppelung der erneuerbaren Energie schon 2030 – ohne zusätzliche Kosten, aber mit auf gut 16 Millionen Menschen verdreifachter Beschäftigten-Zahl! Dies Szenario malt eine jetzt bei der aktuellen Konferenz in Abu Dhabi vorgelegte Studie der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA).

Solarstrom als teil der Energiewende Foto: Wikimedia CC/Pilsak
Fairer Strompreis: Im Auftrag der Stiftung Agora Energiewende berechnete das Öko-Institut jetzt Modelle einer künftigen Ökostromumlage. Bislang privilegierte Teile der deutschen Industrie oder Eigenerzeuger sollten dazu ihren Beitrag leisten, so die Freiburger Wissenschaftler. Das Ergebnis wäre eine Entlastung für Privathaushalte.

Ausgetrocknet Foto: Wikimedia CC/Stefan Kühn/GNU
Klima bizarr: Nach dem ungewöhnlich eisigen Winter über Nordamerika droht schon die nächste Katastrophe. Im Süden und Westen der USA trocknet das Land aus. „In Kalifornien und anderen Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen“, meldet das Nachrichtenmagazin Spiegel-online.

Modell eines Gezeitenkraftwerks Grafik: ENN
Gezeiten-Kraftwerk vor Schottland könnte mehr Power liefern als ein AKW: Forscher der Universitäten Oxford und Edinburgh berechneten jetzt in einer aktuellen Studie die Kapazität einer Wellen-Kraftanlage zwischen der schottischen Küste und den Orkney-Inseln. Mit 1,9 Gigawatt könnten die Wellen dort die Hälfte der im Land gebrauchten Energie erzeugen.

Investitionskosten für die Energiewende Grafik: IWES
Alle reden bei der Energiewende über Kosten. Experten vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel halten das für fatal und zeigen mit ihrem „Geschäftsmodell Energiewende“, dass „Investitionen in die Energiewende durchaus rentabel sind und wie sie bis 2050 finanziert werden könnten.
Green City e.V.
Gut einen Monat vor den Kommunalwahlen, holen Green City e. V. und und die Green City Energy AG die Münchner OB-KandidatInnen auf die "Grüne Bühne". Im Rahmen einer Podiumsdiskussion fragen wir die KandidatInnen: „Wie möchten Sie künftig die Klima-, Energie- und Umweltpolitik gestalten?“[mehr]

Leck im Reaktor 3 von Fukushima Foto: Tepco
Fast drei Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima reißen die Pannen nicht ab: Jetzt entdeckte ein Roboter im zerstörten Reaktor 3 ein neues Leitungsleck. Betreiber Tepco räumte ein: Das austretende Wasser sei „stark radioaktiv“.

Ausgetrockneter Acker Foto: S. Kühn/GNU-Lizenz/Wikimedia CC
Klimawandel vor Ort: „Weite Teile Europas müssen sich auf schwerere und länger anhaltende Dürren sowie fallende Flusspegel einstellen“, fassen Wissenschaftler der Universität Kassel ihre neue Studie zusammen. Die Folgen reichen weit: „von der Landwirtschaft bis zum Betrieb von Atomkraftwerken“.

Foto: Video-Screenshot/The Guardian
Der britische Premierminister David Cameron versprach finanzielle Anreiez für das Ankurbeln von Fracking. Während eines Besuchs bei einer Schiefer-Gas Firma, die in der Grafschaft Lincolnshire bohrt, sagte der Premierminister, dass örtliche Behörden in England, die Fracking-Projekte genehmigen, Millionen Pfund mehr vom Steueraufkommen erhalten werden.

Foto: ESA
Laut einer Studie der Universität Grenoble schrumpft der Pine-Island-Gletscher in der Antarktis "irreversibel". Die Wissenschaftler erwarten, dass der Meeresspiegel aufgrund der Schmelze dieses Gletschers in zwanzig Jahren um bis zu einem Zentimeter ansteigen könne.
Harvey Wasserman gibt nicht auf: Der US-Journalist sammelte über 100.000 Unterschriften, um die UNO auf das nukleare Desaster von Fukushima aufmerksam zu machen.

Foto: Hajo Nolden/global°
Das jedenfalls ist ein Ergebnis einer neuen Untersuchung von Wissenschaftlern der australischen University of New South Wales. Die Ergebnisse, die jetzt im Fachblatt "Nature" veröffentlicht wurden, verheißen jedenfalls nichts Gutes. Ausgehend von der Klimasensitivität, der Erwärmung bei Verdoppelung der Treibhausgas-Konzentration auf 560 ppm (parts per million) und der Wirkung der Klimaerwärmung auf die Wolkenbildung, haben die Wissenschaftler 43 Klimamodelle ausgewertet.

Fischschwarm Foto: Fotolia/F. Mazeas
Geo-Engineering in den Ozeanen verboten. Schon im Oktober beschlossen 43 Vertragsstaaten des Londoner Protokolls, Meeresdüngung oder andere technische Aktivitäten zu verbieten. Nur noch Forschung ist erlaubt. Dabei muss aber sicher sein, dass nachteilige Umweltwirkungen ausgeschlossen sind, betont jetzt das Umweltbundesamt (UBA) bei Inkrafttreten der Beschlüsse.

Braunkohle-Tagebau Foto: Wikimedia CC/Haloorange
RWE setzt Anti-Braunkohle-Protestler unter Druck: Laut einem Bericht der Tageszeitung (taz) erhielten jetzt rund 50 Teilnehmer einer Blockadeaktion an der Hambachbahn Mahnschreiben eines Anwalts. Sie sollen auf weitere Proteste gegen den Braunkohle-Tagebau in NRW verzichten.

Sperrzone in Fukushima Foto: Wikimedia CC/Abasaa
Strahlung in Fukushima 3.500-fach erhöht: Bei aktuellen Messungen im Grundwasser nahe des Hafens am AKW Daiichi bei Fukushima registrierten Mitarbeiter des Kernkraftbetreibers Tepco Beta-Strahlung, die 3.500 Mal über den zulässigen Höchstgrenzen war – nur fünf Meter vom Hafenbecken entfernt!