
Thomas Trutschel/photothek/BMUB
Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks war auf der Insel Vilm zu Gast. Sie informierte sich vor Ort über die aktuellen Aufgaben und Herausforderungen der Außenstelle Insel Vilm des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) mit ihrer Abteilung Meeresnaturschutz und der Internationalen Naturschutzakademie (INA).[mehr]

Gemälde: Adi Holzer (2012)/Wikimedia CC
Artensterben hat Langzeitwirkung: Das Aussterben von Arten kann die Entwicklung neuer Species verlangsamen oder gar verhindern, die deren Funktionen im Ökosystem übernehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die erste experimentelle Studie zu diesem Thema, die Biologen aus Utrecht, Göttingen, Leipzig und Montpellier jetzt vorgelegen.

Foto: Angela Haseltine Pozzi
Eigentlich suchte Angela Haseltine Pozzi die Ruhe am Ufer des Ozeans. Sie fand Müllberge am Meer – und sie beschloss, daraus Kunst zu produzieren. Ihr Projekt heißt Washed Ashore. Ihre Skulpturen aus Plastik-Abfall machen das Müllproblem im Meer sichtbar. Faszinierend und schockierend zugleich.

Foto: Erwin Zwart/The Ocean Cleanup
The Ocean Cleanup geht diese Woche in die Testphase. Mit seinem ebenso simplen wie wirkungsvollen System will der 21-jährige Niederländer Boyten Slat die Ozeane vom Plastikmüll befreien. Der jetzt in Scheveningen bei Den Haag vorgestellte einhundert Meter lange Prototyp soll 23 Kilometer vor der niederländischen Küste ein Jahr lang zeigen was er kann.

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Todesfalle Umweltschutz: 2015 bezahlten 185 Aktivisten ihr Engagement für Natur-, Landschafts- oder Artenschutz mit ihrem Leben. Das bezeugen die Statistiken der Organisation Global Witnesses.

Foto: Pixabay CC/PublicDomain
Alarm: Mehr als jeder zweite Honig aus deutschen Supermärkten mit Rückständen von Pestiziden belastet. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fand in in 13 von 22 Honigen Reste von Agrar-Giften aus der Landwirtschaft und fordert daher jetzt einen Ausstiegsplan für Pestizide.

Foto: Danielle Cholewiak / NOAA/NEFSC
Norwegen hat in den letzten beiden Jahren mehr Wale getötet als Japan und Island zusammen. Dies geht aus dem Bericht „Frozen in Time“ hervor, den die Artenschutzorganisationen OceanCare, Pro Wildlife und Animal Welfare Institute (AWI) jetzt veröffentlicht haben.

Foto: DFB
Die deutschen Kicker sind beim Umweltschutz noch keine Europameister: Laut einer Liste aus dem Büro des Grünen-Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer kommt das DFB-Team unter den EM-Mannschaften in Frankreich nur auf Platz 3. Europameister sind die Franzosen.

Foto: Wikimedia CC/Ayacop
Zebrafinken kommunizieren über ein spezielles Babygezwitscher mit ihrem Nachwuchs Wissenschaftler der McGill University fanden heraus, dass junge Zebrafinken (Taeniopygia guttata) soziale Kontakte ihrer Artgenossen benötigen, um sich normal zu entwickeln.
Keine Chance: Einem Bericht der UN-Umweltbehörde UNEP zufolge führen Wildhüter und Polizei einen zunehmend aussichtslosen Kampf gegen immer mehr und immer professionellere Umwelt-Straftäter. Die Verbrechen sind in den zurückliegenden zwei Jahren um mehr als ein Viertel angestiegen.

Foto: Gabi Gust
Der Friedhof als Ort vielfältigen Lebens: Das Projekt „Biodiversität auf kirchlichen Friedhöfen“ vom Haus kirchlicher Dienste der hannoverschen Landeskirche will Gottesäcker systematisch ökologisch aufwerten und die biologische Vielfalt steigern. Dafür gab es jetzt die Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

Foto: Pixabay CC/PublicDomain
Das Thema „Naturverträgliche Landwirtschaft in Auen“ steht am 14. und 15. Juni im Mittelpunkt einer Fachtagung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Denn mehr als zwei Drittel der rezenten Flussauen werden landwirtschaftlich genutzt. Vor diesem Hintergrund greift die Tagung drei Themenkomplexe auf: Rahmenbedingungen einer naturverträglichen Nutzung, Bereitstellung von zusammenhängenden Tauschflächen und dauerhafte Nutzungsänderung.[mehr]

Foto: Wikimedia CC/Werner
Der schöne Anblick unverhältnismäßig vieler gelber Blütenmeere im Frühjahr ist trügerisch. Allzu viel einheitlich gelbe Löwenzahnwiesen weisen auf überdüngte Flächen hin. Dort wo einst viele unterschiedliche bunte Blumenarten blühten nimmt die Artenvielfalt immer mehr ab. Mit ihnen schwindet auch die Insektenvielfalt.

Foto: Pixabay CC/PublicDomain
Wie lassen sich Kinder in der Großstadt für die Natur begeistern? Wie können Räume geschaffen werden, in denen sich die Natur hautnah und ohne künstliche Spielgeräte erleben lässt? Fragen wie diesen geht das Modellprojekt „Naturerfahrungsräume im Großstädten am Beispiel Berlin“ nach, bei dem heute die erste Fläche den Kindern zur Nutzung übergeben wurde. [mehr]

Screenshot: ReGen
Selbstversorgung 2.0: In einem neuen Modell-Dorf nahe Amsterdam wollen Wissenschaftler ab Sommer beweisen, dass sie genug Energie und Nahrung für die Bewohner ihrer voll-autarke Ökosiedlung produzieren.