
Foto: Pippa Hankinson / GNF
Sie verkaufen sich als Artenschützer, sind aber skrupellose Geschäftemacher: „In Südafrika ist der Löwe durch eine millionenschwere Industrie bedroht“, begründen die Naturschützer des Global Nature Fund (GNF) den Start einer neuen Aufklärungskampagne für den König der Tiere.

Zwei Schweinswale am Elbufer gegenüber Finkenwerder. Foto: Sophia Wenger
Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist seit Beginn ihres Schweinswalsichtungsprogramms 2007 einem Phänomen auf der Spur: Schweinswale kommen nach etwa 100 Jahren wieder regelmäßig in den großen norddeutschen Flüssen Ems, Jade, Weser und Elbe vor. Diese Schweinswale haben sich nicht in den Flusslauf verirrt, sondern sie verfolgen ein Ziel: Nahrung.[mehr]

Foto: Wikimedia CC 4.0/Sphoo
Trauriges Ende eines putzigen Erdbewohners: Dem Feldhamster in Deutschland droht das Aus. Die kleinen Nager sind von Aussterben bedroht, schreibt jetzt die Tageszeitung Die Welt und zitiert den Leiter des Artenschutz-Referats im rheinland-pfälzischen Landesamt für Umwelt, Ludwig Simon: „Der Rückgang ist beängstigend und nennenswerte Vorkommen gibt es nur noch in Rheinhessen.“

Foto: NABU
Lust auf eine Forschungsreise? Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und und Biosphere Expeditions suchen Teilnehmer für ihre Schneeleoparden-Expedition nach Kirgistan. Dabei können auch Laien aktiv am Schutz des Schneeleoparden und seiner Beutetiere im nördlichen Tian-Shan-Gebirge mitzuwirken.

Screenshot: ASPCA
Rettung für 52 hungernde Haustiere: Mitarbeiter des Sheriffs von Gilchrist County im US-Bundesstaat Florida entdeckten jetzt in einem Haus nahe der Ortschaft Bell bei Gainesville in einem Haus einen ganzen Zoo hungernder und eingesperrter Hunde, Katzen sowie ein abgemagertes Pferd. Sie retteten die Tiere.

Foto: Wikimedia CC 3.0
Keine gute Nachricht: Junge Menschen in Deutschland schauen lieber nach Marken-Produkten als nach der intakten Natur. „Die Bereitschaft, das Handeln nach Umweltgesichtspunkten auszurichten, nimmt vor allem bei Jüngeren eher ab“, kommentiert UBA-Chefin Maria Krautzberger das Ergebnis einer neuen Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes unter Teens und Twens.

VIER PFOTEN hilft Zoo-Tieren in Gaza © FOUR PAWS, 2016
Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN hat in einem Nothilfe-Einsatz Futter und Medikamente an insgesamt 136 Tiere in drei heruntergekommenen Zoos im Gazastreifen verteilt.[mehr]

Screenshot: E-Book Umwelttipps
Jedes Kind weiß, dass Abgase und andere Schadstoffe, die wir jeden Tag in die Atmosphäre abgeben, unserer Umwelt schaden. Was vielen Menschen allerdings nicht bewusst ist: Im eigenen Haus und Garten verbergen sich ebenfalls zahlreiche Stolperfallen, in die wir jeden Tag geraten und die eine Schädigung von Natur und Umwelt nach sich ziehen. Ändern wir unser Verhalten minimal und beachten nur einige wenige Umweltschutztipps, können wir Energie, Wärme, Wasser und andere Ressourcen effektiver nutzen.

Foto: Wikimdia CC/GNU 1.2/Jerzy Strzelecki
150.000 Adelie-Pinguine (Pygoscelis adeliae) verschwanden seit 2011 in der Commonwealth Bucht der Ostantarktis. Ein rund 2.900 Quadratkilometer großer Eisberg blockiert ihnen den Weg zu ihren Futterquellen. Jetzt müssen sie 60 Kilometer Umweg watscheln, ehe sie ans Meer und zu den Fanggründen mit frischen Fischen gelangen.

Cover Vögel in Deutschland
Die Vielfalt in der Vogelwelt schwindet. Insbesondere bislang häufige und weit verbreitete Singvogelarten wie Baumpieper und Stieglitz weisen negative Trends auf. Die jetzt veröffentlichte Studie „Vögel in Deutschland“ beleuchtet die Hintergründe dieser Bestandsrückgänge. [mehr]

Einen Sonderpreis der Jury erhielt ein Projekt des Büros Design Associates, das sich mit der Renaturierung einer Feuchtwiesen-Landschaft in Seeshaupt befasste. - Foto: Callwey/Hans Kreye
Der Callwey Verlag und die Zeitschrift „Garten+Landschaft" lobten 2015 zum ersten Mal den Wettbewerb GÄRTEN DES JAHRES aus und suchten dabei die besten von Landschaftsarchitekten und Landschaftsgärtnern gestalteten Privatgärten im deutschsprachigen Raum. [mehr]

Foto: Shutterstock
Von wegen biologisch abbaubar: „Weder klassische Tüten aus Polyethylen noch sogenannte kompostierbare Kunststofftüten verändern sich nach 100 Tagen im Meeresboden“, fanden jetzt Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel mit ihren Versuchen heraus.

Buschfleisch am Straßenrand Foto: Wikiseal (CC Wikimedia)
Der vermehrte Verzehr von Waldtieren in Afrika hat weitreichende ökologische Folgen. Wissenschaftler der Goethe Universität Frankfurt haben in einer gemeinsamen Studie mit der Universität Manchester (GB), Fernerkundungsexperten der Universität Würzburg und Naturschutzpraktikern vom WWF Deutschland festgestellt, dass durch die Kommerzialisierung des Buschfleischhandels der Tierbestand deutlich abnimmt.

Foto: NABU
Die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland stellt Bundes- und Landesbehörden vor Aufgaben, die einer bundesweiten Koordination bedürfen. Dies soll ein neues Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes leisten, das die zuständigen Landesbehörden bei offenen Fragen rund um den Wolf berät und bundesweit Daten zur Ausbreitung des Wolfes sammelt.[mehr]

Bestäubender Kolibri Costa Rica Foto: Matthew Betts (uni-göttingen.de)
Die lebendige Verbindung von Regenwaldresten fördert die Vermehrung von Kolibris. Agrarökologen der Universitäten Göttingen und Münster haben in Zusammenarbeit mit amerikanischen Wissenschaftlern in Costa Rica herausgefunden, dass Korridore aus Bäumen und Sträuchern zwischen Resten tropischen Regenwaldes zur Zunahme der Kolibripopulation und deren Bestäuberleistung führt.