
Foto: SolaRoad.nl
Top-Ergebnis: SolaRoad, der weltweit erste Solar-Radweg im niederländischen Ort Krommenie lieferte in den ersten sechs Monaten seit seiner Eröffnung über 3.000 Kilowattstunden (kWh) Strom. „Wenn wir das auf eine Jahresausbeute hochrechnen, erwarten wir mehr als die 70 kWh pro Quadratmeter, die wir im Laborstadium als Obergrenze geschätzt haben“, zitiert die Agentur Pressetext SolaRoad-Sprecher Sten de Wit. Selbst ein kurzes Stück Solar-Radweg könne also einen Haushalt mit Strom versorgen.
Der April ist vorbei, das sprichwörtlich dazu gehörige Wetter nicht: Ein Blick zum Himmel sagt: Ein Regenschirm für alle Fälle wäre der korrekte Begleiter... weil aber viele Menschen Schirme gern irgendwo liegen lassen oder der Wind die filigrane Konstruktion verbiegt, konstruieren drei italienische Erfinder den biologisch abbaubaren Regenschirm.

Foto: Better Shelter
Revolution in den Flüchtlings-Camps der Erde:Oft gescholten – steht der schwedische Möbel-Gigant IKEA doch auch immer für eine gute (Design-)Idee: Im Sommer liefert die Elch-Truppe ihre ersten mobilen Flüchtlingsunterkünfte an die Helfer der UNO aus.

Foto: UCLA NanoSystems
Hybrid-Superkondensator revolutioniert Energiespeicher: An der University of California entwickelten Wissenschaftler das Elektrische Bauteil, mit dem sie künftig nicht nur sehr große Energiemengen speichern, „sondern damit auch sehr schnell angeschlossene Geräte versorgen“ können. Das berichtet jetzt die Nachrichtenagentur Presstext.

Skizze: Simin Qiu
Neuerfindung des Wasserhahns: Klingt wie nach hipper Design-Idee, macht in Wahrheit jedoch ökologisch Sinn. Der Londoner Student Simin Qiu entwarf seinen – inzwischen preisgekrönten – Hahn, aus dem das Nass nicht bloß fließt, sondern sich in einer Spirale windet. Sieht chic aus – und spart obendrein 15 Prozent der wertvollen Ressource Wasser.

Grafik: Philipp Stösselt/ETH Zürich
Wie können wir unser heutiges Wissen für die kommenden Jahrtausende konservieren? Alte Schriftrollen erlauben uns Einblicke in längst vergangene Kulturen und das Wissen unserer Vorfahren. In unserem digitalen Zeitalter liegt ein Großteil unseres Wissens auf Servern und Festplatten. Wohl kaum ein sicherer Platz für die Ewigkeit. ETH-Forschende um Dr. Robert Grass, Dozent am Departement Chemie und Angewandte Biowissenschaften, haben jetzt eine Möglichkeit gefunden, Informationen in Form von DNA zu speichern und sie für (fast) die Ewigkeit haltbar zu machen.
Sie sind unterwegs und brauchen dringend ihr Handy. Genau in dem Moment ist der Akku leer, Steckdose Fehlanzeige. Diese Situation kennt heute fast jeder. Wie wäre es mit einer Steckdose in der Hosentasche? Kein Aprilscherz - das Mini-„Kraftwerk“ der Firma eZelleron könnte die Rettung sein! Mit ihm lässt sich jedes USB-Gerät überall aufladen – alles was man dafür braucht ist Feuerzeuggas!

Foto: freitag.ch
Die Macher der bekannten "Freitag"-Taschen erfinden umweltfreundliche Mode neu. Sie haben einen Stoff entwickelt, der kompostierbar ist. Ist die Hose ausgetragen, landet sie auf dem Komposthaufen. [mehr]

Ruffboard-Team Foto: ruffboards.com
Auf einer Reise nach Californien 2011 kam Melanie Ruff die Idee selbst Longboards zu produzieren. Grund hierfür war die Tatsache, dass selbst im Mutterland des Skatesports scheinbar niemand wusste oder zugeben wollte, wie den genau die Boards produziert werden. Im Sommer 2013 waren schließlich die ersten Prototypen verkaufsbereit.

Handprint: leitet zu nachhaltigen aktionen an Logo: Centre for Environment Education
Der ökologische Handabdruck misst positive Einflussnahme auf die Umwelt . Die Idee für eine App zur Messung des ökologischen Handabdrucks kommt vom indischen Centre for Environment Education.

Bunte Samenbomben für Bienen (Foto: Seedles)
Saatgutbomben als Strategie gegen das Verschwinden der Bienen : Das kalifornische Unternehmen Seedles hat sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe von bunten Samenbomben das Aussterben der Bienen in den USA abzuwehren. Bisher warfen Aktivisten die selbstgemachten oder gekauften Samenbomben in kleinen vernachlässigten, meist urbanen Räumen. Jetzt soll das Projekt „Grow the Rainbow“ helfen, Wildblumen weitläufig zu verbreiten.

Prototyp der Solarzelle im Beton Foto: Blafield/Uni Kassel
Strom aus der Wand: Wissenschaftler der Universität Kassel entwickeln einen neuartigen Beton. Er ist zugleich Wand – und produziert Strom aus Sonnenlicht. Ein Prototyp des Sonnenstrom-Betons existiert bereits.

E-Zug auf Testfahrt in England Screenshot: Youtube
Ein Schritt vorwärts mit Retro-Technologie: In England pendelt ein Batterie betriebener Regionalzug in seiner Testphase über die Gleise der Grafschaften Derby und Leicestershire. Die Bahn fährt umweltfreundlicher als Diesellokomotiven und soll die Transport-Kosten in den kommenden fünf Jahren um 20 Prozent reduzieren.

Foto: ladeas.no
Vindskip heißt der Frachter und entwickelt wurde er von dem norwegischen Schiffsbauingenieur Terje Lade. Das Schiff, dessen gesamter Rumpf wie ein Segel geformt ist, den anströmenden Wind und verwandelt ihn in Vortrieb. Mit seinem futuristischen Design ähnelt die Vindskip einem höher gelegten Flugzeugträger. Der strömungsoptimierte Längsschnitt lässt einen Effekt entstehen, den man von Segelschiffen kennt, die „hart am Wind segeln“.[mehr]

Offene Fenster verpuffen Energie Foto: Wikimedia CC 3.0/Handwerker
Keine Frage: Auch im Winter ist Lüften wichtig. Wenn Mieter oder Hausbesitzer aber vergessen, die Fenster wieder zu schließen, heizen sie umsonst – Energie verpufft und kostet unnötig Geld. Ein Solarchip soll das verhindern. Den entwickelten jetzt Forscher des Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) in Duisburg.