
Trinkwasser Foto: Wikimedia Commons
Idee (vielleicht) gut – Umsetzung problematisch. Das Umweltbundesamt (UBA) bewertet einen EU-Vorschlag, Breitband-Kabel für die Internetversorgung durch bestehende (Wasser-)Leitungen zu verlegen. Die UBA-Trinkwasserkommission (TWK) rät davon ab. Es könnten „Krankheitserreger in die Trinkwasserleitung eindringen“.

Sonnenkraftwerk Foto: Wikimedia/Pilsak
Handelkrieg um Solarmodule verhindert: China und die EU scheinen ihre Preisschlacht um günstige Solarmodule abgewendet zu haben. Laut aktuellen Presseberichten einigte sich EU-Handelskommissar Karel de Gucht mit den Herstellern im Reich der Mitte auf Mindestpreise beim Import chinesischer Sonnenkraft-Komponenten. Diplomaten nennen einen erzielten Kompromiss-Preis von 56 Cent pro Kilowattstunde.

seebaWIND übernimmt den Service für die FL2500 Anlagen im Windpark Spremberg
seebaWIND ist neuer Service-Marktführer in Deutschland.[mehr]

FoxApp Foto: BUND
Up-date: Die Kosmethik-App des BUND ist ein Blitzstarter. In nur 24 Stunden schaffte es das kleine Handyprogamm, das Auskunft über hormonell wirksame Chemikalien in Kosmetika gibt, auf Platz 2 im Store der Gratis-Apps.
Foto: wikimedia commons/ Mattes
Die Zahlen sind alarmierend: Ein Drittel der Körperpflegeprodukte enthält hormonell wirksame Substanzen. In einer heute veröffentlichten Studie wertete der BUND Angaben zu den Inhaltsstoffen von insgesamt mehr als 60.000 Körperpflegeprodukten aus. Erschreckende Erkenntnis: Die Marktführer Beiersdorf (u. a. Nivea) und L'Oréal versetzen knapp die Hälfte ihrer Produkte mit hormonell wirksamen Chemikalien. Eigenmarken von Drogerieketten schnitten deutlich besser ab. Naturkosmetik ist meist unbelastet.

Foto: Jessica Thomsen
Idee: gut – Ausführung: verbesserungswürdig. So bewertet das Umweltbundesamt (UBA) die Beschlüsse der EU-Agrarexperten zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bis zum Jahr 2020 in Europa.
FROSCHking Slogan und Logo
Seit Juni ist der innovative Online-Marktplatz für nachhaltige, ökologische und ressourcenschonende Produkte online. Ein ambitioniertes Projekt von Freunden ist endlich Realität. Als erster und einziger grüner Marktplatz deckt [mehr]

Foto: www.planetrethink.com
„Eine bahnbrechende Dokumentation über unseren exzessiven Verbrauch von Ressourcen“ steht hinten auf der DVD-Hülle. Ja, es ist wirklich ein gelungener Film über die Ausbeutung unserer Erde, krasse Umweltverschmutzungen und den Ressourcenhunger der Menschheit. Eskil Hardt und sein Team interviewten namhafte Wissenschaftler und drehten unter anderem in Indien, Ecuador und Südafrika. Sie zeigen mit eindrucksvollen Bildern, dass wir umdenken, unser Verhalten ändern und endlich handeln müssen.

Foto: wikimedia commons/ Alina Zienowicz
Am 20. Juli tritt die neue EU-Spielzeugrichtlinie in Kraft. Verboten sind nun krebserregende, erbgutverändernde und fortpflanzungsgefährdende Stoffe in Kinderspielsachen. Allerdings dürfen sie in Ausnahmefälle weiterhin im Inneren von Spielzeugen verwendet werden. Auch die Regelung für Schwermetalle wurde gelockert.

Foto: wikimedia commons/Richard Michael Shaw
Luxushotels und Golfresorts verschwenden Wasser im Übermaß. Nicht selten auf Kosten der einheimischen Bevölkerung. 2012 führte Trinkwasserknappheit in fünf Regionen zu sozialen Unruhen.

Foto: Wikimedia/W.J. Pilsak
Ehrlichkeit ist Trumpf im Nachhaltigkeitsbericht: Das bestätigen Wissenschaftler der Universitäten Düsseldorf und Kassel. Sie untersuchten, wie sich Negativbotschaften über ein Unternehmen auf den Aktienkurs auswirken – verschweigt eine Firma solche News, aber etwa eine NGO deckt die Tatsachen auf, schlingert der Kurs merklich. Bekennen die Verantwortlichen offen Farbe, kommen sie nahezu ungeschoren davon.

Foto: elementgirls
Endlich: „Seit heute müssen Nanomaterialien in Kosmetika auf der Verpackung gekennzeichnet sein.“ Die Verbraucherinitiative betont, dass damit die Nutzer der Produkte erfahren, welche Winzlinge etwa in Sonnencreme oder Peeling-Seife stecken. Die unsichtbaren Partikelchen nämlich verschönern nicht nur die Haut. Sie gelangen auch übers Abflussrohr in Gewässer und töten dort Fische, Amphibien oder Vögel.

Foto: wikimedia commons
Seit der Wirtschaftskrise sink die Geburtenrate in vielen europäischen Ländern. Steigende Arbeitslosenquoten verhindern das Familienglück vor allem bei jungen Pärchen. In Spanien, wo über ein Viertel der erwerbsfähigen Bevölkerung arbeitslos ist, steht es um den Nachwuchs am schlechtesten.

Foto: www.shipbreakingplatform.org/
Im Interview erklärt Patrizia Heidegger, Geschäftsführerin der Shipbreaking Platform, warum Schiffseigner ihre alten Stahlriesen lieber in Entwicklungsländer verkaufen als sie direkt in Europa zu verschrotten: fette Gewinne, keine Auflagen – ein lukratives Geschäft für jeden Reeder.

Foto: Australian Customs and Border Protection Service
“Stoppt den Handel mit Walfleisch – Stop Whaling!“ Mit dieser Forderung sorgte Greenpeace am vergangenen Freitag, 05. Juli 2013, für Aufruhr in der Hansestadt Hamburg.