
Protest bei Rexton Foto: Andrea Vaughan
Straßenschlacht: Polizei knüppelt kanadische Ureinwohner nach Anti-Fracking-Protest nieder. Szenen, wie bei den Gewaltausbrüchen in Kairo oder am Istanbuler Gezi-Park – Einheiten der Royal Canadian Mounted Police lösten ein Anti-Fraking-Camp von Mitgliedern und Stammes-Ältesten der Mikmaq bei Rexton in der Provinz New Brunswick mit Gummigeschossen und Tränengas auf.

Orang-Utan im Regenwald Foto: Wikimedia CC/Tbacher
Alarm im Dschungel von Südostasien: Die Artenschützer von Rettet den Regenwald fürchten, dass die Heimat der Orang Utans Stück um Stück für für Biodiesel-Plantagen gerodet wird. Akuter Anlass: Der halbstaatliche italienische Energiekonzern Agip-Eni baut bei Venedig eine Raffinerie. Für den Rohstoffnachschub will er erneut 180.000 Hektar Wald in Palmöl-Plantagen umwandeln.

Schuhe Foto: Wikimedia CC/Wolfgang Sauber
Endlich Durchbruch beim Schuh-Recycling: Materialforscher der britischen Loughborough University entwickelten jetzt ein Verfahren, das ein Recycling von Schuhen ermöglicht. Nun können alte Treter sinnvoll weiterverwendet statt auf Deponien entsorgt werden. Bei fast 20 Milliarden Paar Schuhe, die weltweit menschliche Füße schützen, ein Schritt in die richtige Richtung.
Deutliche Worte des Nachhaltigkeitsrats an die Politiker im Land: Mit ihrem „Herbststatement“ diktieren die Experten des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) den Berliner Bundestagsabgeordneten die Aufgaben fürs kommende Jahr: Etats sanieren, Banken an das Gemeinwohl erinnern, Klima schützen und mit der Energiewende im In- wie fürs Ausland ein deutliches Signal setzen - für den RNE wird 2014 zum deutschen „Schicksalsjahr“.

Fabriken Gemälde: V. van Gogh
CSR (Corporate Social Responsibilty) reicht nicht: Für einen relevanten positiven Einfluss auf die Gesellschaft braucht es „politische Regulierung und unternehmerische Freiwilligkeit“, zieht jetzt das Freiburger Ökoinstitut ein Fazit aus dem europäischen Forschungsprojekt IMPACT

Foto: Oxfam
Ein langes Absperrband schwebt vor den Türmen der Deutschen Bank in Frankfurt. „Welternährung sichern – Spekulanten in die Schranken weisen!“, steht darauf geschrieben. Menschenrechtler und Entwicklungshelfer demonstrierten heute, einen Tag vor dem Welternährungstag 2013 gegen die Spekulationen mit Nahrungsmitteln – ein Grund, warum immer noch 842 Millionen Menschen weltweit an chronischem Hunger leiden müssen.

Eröffnungsrundgang New Energy Husum 2013, von links: Peter Becker, Stephan Schwartzkopff, Ralph Müller-Beck am Stand von S.A.T.
Vom 20. bis 23. März 2014 treffen sich wieder Experten und führende Hersteller in der nordfriesischen Stadt Husum, um in einem rasant wachsenden Markt die Weichen für notwendige Innovationen zu stellen. Die Themen reichen im Einzelnen von Kleinwind (bis 100 kW), über Biogas, feste Biomasse, Solarthermie, Photovoltaik, Elektromobilität bis hin zur oberflächennahen Geothermie, Energiespeicher, energieeffizientem Bauen und dem Betrieb von Mini-BHKWs.[mehr]

Foto: flickr/arlmoore
Das Verfassungsgericht in Paris weist die Klage des amerikanischen Energiekonzerns Schuepbach gegen das gesetzliche Verbot von Versuchsbohrungen und Gewinnung von Schiefergas oder –öl zurück. Damit bestätigte der französische Verfassungsrat am 11. Oktober 2013 das Gesetz von 2011, welches Fracking-Methoden verbietet.

Foto: Tesla
Die grüne Autorevulotion ist perfekt – in Norwegen hat der 416 PS starke Elektro-Sportwagen Tesla S tatsächlich den VW Golf von Platz eins der Zulassungsliste verdrängt, meldet tagesschau.de. Die aus Amerika stammende Limousine schaffte es im September auf 5,1 Prozent Marktanteil, der VW Golf nur auf 4,6 Prozent.

Orangensafternte Foto: CIR
Schwarze Flecken auf dem goldgelben Image: Studie kritisiert Organgensaft-Branche. „Ausbeutung“ und „Hungerlöhne“ charakterisierten die gesamte Produktionskette von den Plantagen in Brasilien bis ins Verkaufsregal in deutschen Supermärkten, sagen die Autoren der Christlichen Initiative Romero (CIR)/I> und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). „Sowohl in den Fabriken als auch auf den Plantagen wird unter extremem Druck und ohne angemessene Schutzvorkehrungen gearbeitet“, schlussfolgert Sandra Dusch Silva von CIR aus ihren Recherchen.

Rheinische Braunkohlerevier Foto: Wikimedia CC/Haloorange
Abgebaut: Braunkohle offenbar schon 2018 am Ende. Nach gleichlautenden Medienberichten will der Energiekonzern RWE seinen Tagebau in NRW gut ein Viertel Jahrhundert früher schließen als geplant. Das wäre die Rettung für einige Dörfer – und künftig weniger CO2 bei der Stromproduktion.

Fracking in den USA Foto: Wikimedia Commons 3.0/Joshua Doubek
Neue Zahlen zum Gas- und Öl-Fracking: Eine Studie der US-Umweltinitiative Environment America zeichnet ein Bild der Verwüstung. Auf der Basis von Zahlen aus der US-Ölindustrie und von staatlich Behörden der USA errechneten die Aktivisten, dass die Bohrungen seit 2005 einen Schmutzwassersee erzeugten, in dem die gesamte Hauptstadt Washington fast sieben Meter tief (22 Fuß) versinken würde.

Foto: Screenshot Video
Rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel landen nach Schätzungen der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) Jahr für Jahr auf dem Müll. Das ist mehr als ein Viertel der gesamten Nahrungsmittelproduktion. Gleichzeitig leiden insgesamt 842 Millionen Menschen unter chronischem Hunger, also zwölf Prozent der Weltbevölkerung.

Solarkraftwerk Foto: Wikimedia CC/Pilsak
Neue Runde: China kappt Steuer auf Solar-Module. Der Streit um billige Solar-Importe aus Fernost könnte erneut aufflammen: Die Regierung senkte zum Oktober die Mehrwertsteuer auf Sonnenstrom-Module um die Hälfte.

Foto: E.ON.de
Wasserstoff ist das häufigste chemische Element in unserem Universum und als molekularer Wasserstoff Bestandteil von Wasser. Zur industriellen Gewinnung wird der Wasserstoff weitestgehend mittels Dampfreformierung aus Erdgas hergestellt. Neuere Verfahren setzen jetzt auf elektrolytische Erzeugung mittels temporärer überschüssiger Elektrizität, zum Beispiel aus Windkraftanlagen. Durch deren starken Ausbau entsteht künftig zeitweise ein Stromüberangebot, das im Stromnetz aber nicht gespeichert werden kann.