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Traktor, Mineraldünger, Pflanzenschutzmittel- mit zehn bis zwölf Prozent aller vom Menschen erzeugten Treibhausgase ist die Landwirtschaft alles andere als klimaneutral. Das lässt sich schwer komplett ändern- von irgendwas müssen wir schließlich satt werden- doch wie können wir die Situation verbessern? Fragten sich Forscher der Technischen Universität München (TUM) und des Thünen-Instituts für Ökologischen Landbau- und schritten zur Tat.

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Jetzt amtlich: WHO registriert erhöhtes Risiko in Fukushima. Nach einem Bericht der Onlineausgabe der Süddeutschen Zeitung müssen die Bewohner der „unmittelbar verstrahlten Gebiete“ zwei Jahre nach der AKW-Havarie nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunamie in Ostjapan „mit einer höheren Krebsgefahr rechnen“.
New Energy Husum lockt mit interessantem Rahmenprogramm und bietet Fach- und Privatbesuchern, Jobsuchenden und Familien vom 21. bis 24. März zahlreiche informative und unterhaltsame Veranstaltungen.[mehr]

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Kein Ende des Schreckens in Fukushima. Auch fast zwei Jahre nach der Katastrophe im Atomreaktor der japanischen Stadt ist Entwarnung weiter ein Fremdwort. „Fukushima schlecht dekontaminiert“, titelt etwa der News-TV-Kanal n-TV eine aktuelle Nachricht über den Stand der Aufräumarbeiten, „Kinderspielplatz strahlt und strahlt.“

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Jeden Morgen werden wir aufs Neue enttäuscht, wenn wir aus dem Fenster schauen: Eiskristalle an der Scheibe zeugen von den frostigen Temperaturen der letzten Nacht, im Garten ist immer noch alles dick mit Schnee überzogen und der Himmel ist grau und trüb. Wie schön wäre es doch, endlich mal von ein paar Sonnenstrahlen geweckt zu werden! Stattdessen tagein, tagaus immer dieses Dauer-grau in grau.

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Sonnige Zeiten am Solarmarkt:Die Analysten der Deutschen Bank sehen den Umschwung in der Sonnenstromproduktion. Für 2014 rechnen die Experten gar damit, dass die Energie vom Zentralstern weltweit vom Stadium der Subventionen zum nachhaltigen und eigenständigen Wachstum übergehe. Jahr um Jahr prognostizieren sie 20 Prozent Zuwächse.

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Die Zeiten des Zweifelns sind eigentlich schon längst vorbei. Dass der Klimawandel nicht ein bloßes Hirngespinst von Weltuntergangsfanatikern ist, sondern tatsächlich stattfindet, gilt unter Wissenschaftlern wie unter den meisten Normalbürgern als unumstößliche Tatsache. Wie gesagt, nur unter den meisten. In den USA und Großbritannien gibt es zahlreiche Agitatoren, die alle Hebel in Bewegung setzen, um die Bevölkerung vom Gegenteil zu überzeugen.

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Bundesumweltminister Peter Altmaier schätzt, dass der Ausstoß von umweltschädlichen Klimagasen im Jahr 2012 um rund 1,6 Prozent angestiegen ist. Damit wachsen die Emissionen in Deutschland erstmals seit längerer Zeit wieder an. Allein der CO2-Ausstoß hat sich im vergangenen Jahr um knapp zwei Prozent erhöht. Insgesamt wurden 2012 rund 931 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente freigesetzt, das sind 14 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr.

Grafik: AEE
Steigende Energiepreise drosseln den Verbrauch: Weil neben Sprit als dickstem Brocken in der Energierechnung fürs eigene Heim die Heizung zu Buche schlägt, lohnt sich für die Menschen das Sparen. Das Statistische Bundesamt meldet schon rückläufige Zahlen beim privaten Energieverbrauch. „Die temperaturbereinigten Daten für das Jahr 2011 zeigen, dass sich der Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent verringert hat“, lobt die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) die Entwicklung.

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BfN-Forschungsergebnisse zeigen die große Bedeutung von vernetzten Schutzgebieten für gefährdete Arten[mehr]

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Nachhaltige Autorennen: Der Vodafone McLaren Mercedes-Rennstall erhielt als erstes Formel1-Team jetzt das Nachhaltigkeits-Zertifikat des FIA Institutes. Die Auszeichnung prämiert die Anstrengungen der Autosport-Mannschaft, den ökologischen Fußabdruck der Motorsport-Rennserie zu erfassen und zu minimieren.

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Immer dünner und weniger: Das Eis der Arktis war im Herbst des Vorjahres 36 Prozent kleiner war als zur gleichen Zeit in den Jahren 2003 bis 2008. Von damals rund 12.000 Kubikkilometer schmolz es auf nur noch 7.600 Kubikkilometer.

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Mahnung des Klimaforschers vor Krieg als Klimafolge: Auf Bitten aus Pakistan und Großbritannien diskutierte der Potsdamer Klimaexperte Hans Joachim Schellnhuber jetzt drei Stunden lang mit dem Weltsicherheitsrat in New York die Folgen der Erderwärmung.

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Gemüse bekämpft Armut, hilft der Umwelt und schützt vor Krankheiten. Erfreuliche Nachricht aus Deutschland: Der Ernährungspraxis „Fleisch ist mein Gemüse“ folgten im Jahr 2012 offensichtlich weniger Bundesbürger als noch im Jahr davor.

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„Was wir derzeit erleben, ist eine Demokratisierung der Stromproduktion. Bürger können sich ihren Strom mit regenerativen Energien selber machen. Und das Ganze ist auch viel billiger.“ Dieser Botschaft widmet der Fernsehjournalist Frank Farenski den neunzigminütigen Dokumentarfilm „Leben mit der Energiewende“.