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Klima-Allianz: Politik darf Gebäudesanierung nicht aussitzen. Ein Scheitern vor dem Vermittlungsausschuss ist unterlassene Klima-Hilfeleistung.[mehr]

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Brandenburg bleibt Spitze: Das Bundesland erhielt zum dritten Mal in Folge den Leitstern der

Foto: Bundestag
„Wesentlich besser als erwartet“ war das Doha-Ergebnis für Umweltminister Peter Altmaier. Diese Bilanz zog der Bundesumweltminister vor dem Umweltausschuss des Bundestages in Berlin. „Wir haben Kyoto verlängert. Das war nicht selbstverständlich“, sagte der Minister laut Pressedienst des Parlaments (hip).

Foto: BMW-Group
Elektrofahrzeuge verbessern die Treibhausgasbilanz kaum. Die rund eine Million Elektroautos, die nach dem Willen der Bundesregierung bis 2020 über die deutschen Straßen rollen sollen, werden nicht wesentlich zum Klimaschutz beitragen.

Foto: flickr/M.Haller
Österreich hat Nachholbedarf bei der Energiewende: Bei einer repräsentativen Umfrage zeigen sich 22 Prozent der Einwohner im Alpenstaat unzufrieden mit der aktuellen Energie- und Klimapolitik ihres Landes. 46 Prozent glauben, dass dies für die kommenden Wahlen „von Bedeutung“ sei – denn 88 Prozent bezeichnen Umwelt- und Klimaschutz „als wichtig“.
Katar boxte die Verlängerung des Kyoto-Protokolls durch: Vizepremier Abdullah bin Hamad Al-Attiyah gelang zum Schluss der Klimakonferenz in Doha noch ein Coup. Er ignorierte Einsprüche und beschloss die Ausdehnung bis 2020. Umweltschützer sind mit der Konferenz im Wüstenstaat dennoch nicht glücklich: „Es wurde zwar ein Doha-Paket geschnürt, das den internationalen Klimaschutzprozess weiterführt, das Paket ist aber fast leer“, kommentiert der WWF.

Foto: flickr/Moyan_Brenn
Stromsparen à la France: Die französische Energie- und Umweltministerin Delphine Batho plant, die Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden und Schaufenstern nachts abzuschalten. Wenn es nach ihrem Willen geht, könnte es in Frankreichs Städten bald zwischen ein Uhr nachts und sieben Uhr morgens wirklich dunkel sein. Damit will Batho den Energieverbrauch reduzieren und Stromkosten einsparen.

Foto: flickr/Bistum Regensburg
Katholische Bischöfe schneiden beim Dienstwagencheck der Deutschen Umwelthilfe (DUH) weit schlechter ab, als ihre evangelischen Kollegen. Zum zweiten Mal prüfte die DUH die Klimagasemissionen der Dienstwagen deutscher Würdenträger. Der durchschnittliche CO2-Austoß verbesserte sich zwar im Vergleich zum Vorjahr. Doch die katholische Kirche hat erheblichen Nachholbedarf.

Foto: flickr/Quadhafi
Deutschland gibt 1,8 Milliarden Euro für den Klimaschutz: Diese positive Nachricht twittert Ann-Kathrin Schneider aus Doha. Die Expertin des BUND beobachtet vor Ort die zweite Verhandlungswoche in Katar.

Grafik: AEE
Rekord-Investitionen in Erneuerbare Energien: Mit einem 17-Prozent-Plus gegenüber dem Vorjahr kletterte die Gesamtsumme der Anschaffungen auf 257 Milliarden US-Dollar (196 Mia. Euro). 31 Mia. Dollar (knapp 24 Mia. €) investierten Energieerzeuger davon in Deutschland, gab jetzt die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) bekannt.

Foto: Klimaretter.info/Reimer
Halbzeit in Doha: Klimaschützer vermissen die Kompromissbereitschaft der Delegierten. Derweil fand im Wüstenstaat Katar am Wochenende die erste Klimademonstration auf arabischem Boden statt. Einige Beobachter vermuteten jedoch, die Teilnehmer seien mit den Petrodollars der Scheichs zum Transparente schwingen bezahlt worden, damit die als Klimaschützer punkten konnten.

Foto: Flickr/Care-Deutschland
Deutschland soll wieder Klimavorreiter sein: Mit einem gemeinsamen Antrag der SPD sowie Die Grünen im Bundestag wollen die Oppositionsparteien die Regierung dazu bewegen, bei der aktuellen UN-Konferenz in Doha voranzugehen und die Verhandlungsblockade zu überwinden.

Foto: flickr/kispal
Nächstes Jahr treffen sich die Regierungschefs der Welt im polnischen Warschau. Umweltschützer sind brüskiert. Polen ist Klimakiller par excellence.

Foto: flickr/hotshot_1980
Die Temperaturerhöhung des Klimawandels trocknet die Bäume aus. Wenn Bäume zu wenig Wasser bekommen, können sie an embolie-ähnlichen Symptomen erkranken. Das fand nun ein internationales Forscherteam von Biologen heraus.

Foto: flickr/WWF Deutschland
Vier statt nur zwei Grad Celsius: Die Prognose zum Anstieg der Temperatur auf der Erde bis Ende des Jahrhunderts gab das Potsdam Instituts für Klimaforschung (PIK) jetzt in einem Bericht an die Weltbank ab. Die Wissenschaftler befürchten daher „Risiken außerhalb der Erfahrung unserer Zivilisation“.