
Foto: flickr/Aktion Deutschland hilft
Der Klima Risiko Index trifft auch heuer die ärmsten Länder am heftigsten. Deutschland landet laut der Studie von Germanwatch auf Rang 46. Die schlimmsten Folgen des Klimawandels müssen Länder wie Thailand, Kambodscha, Pakistan und El Salvador schultern.

Foto: EUA/ Image © Seb Piedoux
Der Verkehr auf Europas Straßen ist immer noch für ein Viertel aller Treibhausgasemissionen der EU verantwortlich. Die Europäische Umweltagentur (EUA) stellt in einem Bericht fest, dass viele der dadurch verursachten Umweltprobleme durch neue EU-Umweltziele wesentlich verbessert werden könnten.

Symbolische Übergabe einer gesunden Erde an Kinder aus Abu Dhabi
Während die Weltbank dringend vor den verheerenden Auswirkungen eines Temperaturanstiegs um 4 Grad warnt und die Hoffnungen auf konkrete Ergebnisse bei der UN-Klimakonferenz in Katar erschütternd niedrig sind, hat der World Future Council (WFC) auf seiner sechsten Jahresversammlung das Ziel bekräftigt, zukünftigen Generationen einen gesunden Planeten zu übergeben.[mehr]

GRafik: EEA
Klimawandel zu schnell für viele Arten: Für eine Studie der Europäischen Umweltagentur (EEA) untersuchte das Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) die Auswirkung der Erderwärmung auf Artenvielfalt. Ergebnis: „Ein Fünftel der Lebensräume und jede zehnte europäische Art sind bedroht.“

Foto: flickr/Greenpeacejugend
Schlechte News zum Auftakt der UN-Klimagespräche in Doha: Weltweit klettern Treibhausgase auf Rekordwert. Weil ein neues Abkommen zur Begrenzung vor 2020 nicht in Sicht ist, plädiert das Umweltbundesamt (UBA) für „Pionierallianzen zwischen Vorreiterstaaten“. Sie sollen ambitioniert vorangehen und neue Emissionsreduktionen verabschieden. Gefordert seien vor allem die Europäer.

Foto: flickr/Geschäftsstelle Minergie
Hick-Hack ums Bezahlen: Alle reden vom Energiesparen und Wärmedämmen. Keiner will’s bezahlen. Bund und Länder schieben sich in Deutschland gegenseitig den Schwarzen Peter zu und vertagen ein ums andere Mal eine politische Weichenstellung für die energetische Sanierung älterer Häuser. Für Verbände wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verspielt die Politik damit „Glaubwürdigkeit bei internationalen Klimaverhandlungen“ wie sie aktuell im arabischen Doha stattfinden.

Foto: TUHH
Pferdemist als Energiequelle: Ungewöhnlich wie die Stromproduktion aus Pferdeäpfeln ist auch die Forschungsfinanzierung. Die junge Doktorandin Saskia Oldenburg von der TU Hamburg will über Crowdfunding bis Februar 10.000 Euro sammeln. Die braucht sie für eine Pilotanlage zur Aufbereitung von Pferdemist für die Biogasproduktion. Im global°-Interview erklärt sie Hintergründe.

Foto: flickr/caritasSTP
Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und die Europäische Umweltagentur (EUA) schlagen mit ihren Klimaberichten Alarm. Ein neues globales Klimaschutzabkommen ist notwendig. UNEP und EUA appellieren an die Staaten, auf dem Weltklimagipfel in Doha wirksamere Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen zu vereinbaren.

tado° App & tado° Box
Die erste Heizungsregelung, die sich automatisch dem Tagesablauf der Bewohner anpasst. tado° denkt mit: Verlässt man z.B. das Haus, regelt tado° ganz automatisch die Heizung herunter. Mehr Komfort, weniger Kosten: Immer die richtige Raumtemperatur und das gute Gefühl keine Energie zu verschwenden. Die Cloud macht’s möglich: Den Überblick behalten per Smartphone, Tablet oder Web [mehr]

Foto: Screenshot Video
Am 14. November startete Al Gore, der ehemalige amerikanische Vizepräsident, Gründer und Vorsitzender des „Climate Reality Project“, zum zweiten mal nach 2011 die „24 Hours of Realtiy 2012“. Letztes Jahr verfolgten über 8 Millionen Internetnutzer weltweit den 24-Stunden-Livestream. Thema des diesjährigen Events war der „Dirty Weather Report”, der die Zusammenhänge von „schmutziger Energie“ (Kohle, Öl, Gas) und den weltweiten Veränderungen des Wetters, dem „Dirty Weather“; deutlich machte
Zwei Wochen vor den UN-Klimaverhandlungen in Doha veröffentlichen Wissenschaftler der University of East Anglia (UEA) und des Tyndall Centre for Climate Change Research eine Studie, die die Konferenz-Strategie der Vereinten Nationen bei solchen Konferenzen in Frage stellt. Ihr Urteil: „Sie verhindert eine Einigung mehr als sie den Kompromiss fördert.“

Foto: Ökoinstitut
Energie und dabei auch noch Geld sparen können Verbraucher mit der neuen Aktion, die das Ökoinstitut noch im November startet. „Ein Zwei-Personen-Haushalt senkt mit einfachen Mitteln seinen Stromverbrauch um 30 Prozent oder 1.000 Kilowattstunden pro Jahr“, erklärt Rainer Grießhammer im Gespräch mit global°.

Sumpfporstblüte © Monique Ziebarth
Die Idee ist einfach, aber wirksam: Unternehmen neutralisieren das von ihnen ausgestoßene Kohlendioxid, um das Klima zu schützen. Dazu wird ihnen mit MoorFutures ein neues, werbewirksames Zertifikat für Naturschutzmaßnahmen in Deutschland angeboten. Das ist so vorbildlich, dass MoorFutures heute als offizielles UN-Dekade-Projekt der Biologischen Vielfalt ausgezeichnet wird.[mehr]

Foto: UH
Der Klimawandel bedroht Küstenregionen weit mehr, wie bislang gedacht. Der steigende Meeresspiegel bewirkt ein Ansteigen des Grundwassers in Küstenregionen. Bis jetzt beachtete die Wissenschaft nur den steigenden Meeresspiegel. Doch das ebenfalls steigende Grundwasser bedroht die Küstenregionen zusätzlich.

Foto: United Nations Photo
Der Sonnenstaat: Als erste Nation auf der Erde versorgt sich das südpazifische Inselreich Tokelau komplett und ausschließlich mit Solarstrom. Für das sieben Millionen Dollar-Projekt (knapp 5,5 Mio. Euro) erhielten die Insulaner eine Finanzspritze vom nahen Neuseeland.