
Lebensraum für (bedrohte) Tier- und Pflanzenarten: Cotonea-Firmengelände in Bempflingen
Aktionen in 150 Ländern werden am 5. Juni wieder unzählige Möglichkeiten präsentieren, wie wir umweltbewusst handeln können. Dieser, 1972 von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag der Umwelt, erinnert uns an unsere Verpflichtung, auch nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Das diesjährige Motto lautet: „Zusammen ist es Klimaschutz“. Was aber bedeutet eigentlich „Umweltbewusstsein“?[mehr]

Foto: EPA/Alex Hofford
Gute Aussichten für Elefanten und Rhinos: China will die Herstellung und den Handel von und mit Produkten aus Elfenbein unterbinden. Artenschützer freuen sich über die jüngste Ankündigung des Chefs der staatlichen Forst-Behörden. Laut einem

Foto: Wikimedia CC/GNU 3.0/Sterilgutassistentin
Katastrophe in der Steppe von Kasachstan: Massen-Tod der Saiga-Antilopen. Der Mai ist der Geburtsmonat junger Siaga-Antilopen. Dann treffen sich die Tiere, die normalerweise in kleinen Herden nach Futter suchen, zu Tausenden und gebären alle innerhalb weniger Tage ihren Nachwuchs. Das wurde ihnen jetzt zum Verhängnis. Zehntausende der ohnehin dezimierten Tiere raffte heuer eine rätselhafte Krankheit dahin.

Karte: RNE
Die „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“: Bundesweit registrierten sich bereits 902 Projekte. Besucher erfahren zum Beispiel, wie man eine Schmetterlingsinsel oder einen Heilkräutergarten anlegt, sie können entbehrliche Gegenstände in einem Umsonstmarkt tauschen oder etwa im Rahmen eines Schülerprojektes etwas über nachhaltigen Fischfang lernen.
Einer breit angelegte Kampagne für gute Böden wollen internationale Kooperationspartner der Biobranche auf die dramatische Situation der Bodenvernichtung durch die industrielle Landwirtschaft hinweisen und zugleich gegensteuern. „Laut den Vereinten Nationen“, betonen die Organisatoren, „gehen weltweit in jeder Minute Flächen in einer Größenordnung von 30 Fußballfeldern verloren: durch Überdüngung, Biozide, der rasant schwindenden natürlichen Bodenfruchtbarkeit, Erosion und Versteppung einst fruchtbarer Äcker.

Foto: Wikimedia CC/GNU 1.2/Marcel Burkhardt
Neue Vorwürfe gegenOff-Shore-Windfarmen: Wissenschaftler der St. Andrews University in Scotland befürchten, dass der Lärm beim Bau der Fundamente für die Rotoren vor den Küsten so laut ist, dass dort lebend oder jagende Seehunde ertauben.

Foto: IFAW
Am Welttag der Biodiversität starten der Internetservice-Anbieter Tencent aus China und die Naturschutzorganisationen The Nature Conservancy (TNC) sowie der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) in China die Kampagne „Tencent für den Planeten“. Sie soll den illegale Onlinehandel in den sozialen Netzwerken Weixin, QQ und Mikroblog-Plattformen bekämpfen.

Höschenwindel mit Teddymotiv aus Bio-Baumwolle
Wenn empfindliche Babyhaut allergisch auf Gummibündchen oder das „Treibhausklima“ in der Einmalwindel reagiert, sind Stoffwindeln wahrscheinlich die Lösung dieses Problems.[mehr]

Rethlager Quellen Foto:Tsungam (Wikimedia CC)
Die größte Bedrohung für die Artenvielfalt in Fließgewässern geht vom Landnutzungswandel aus. Wissenschaftler des Senckenberg Forschungszentrums Biodiversität und Klima sowie des Forschungsinstituts Senckenberg in Gelnhausen fanden anhand von Zukunftsmodellen heraus, dass der Klimawandel nicht die Hauptursache für den Verlust der Artenvielfalt in Fließgewässern ist. Die Ergebnisse der Studie verlangen nach einer Anpassung der Schutzkonzepte für diese wertvollen Ökosysteme.

Foto: Wikimedia CC 3.0/Frank Garland
Der Schutz von Natur und biologischer Vielfalt rückt vom 22. bis 24. Mai in das Blickfeld der Öffentlichkeit: Auf internationaler Ebene wird am 22. Mai der Tag der Biologischen Vielfalt begangen, auf europäischer Ebene am 24. Mai der Tag der Parke gefeiert. Nationales Ereignis ist die Eröffnung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald am 23. Mai, in die auch der Wandertag der biologischen Vielfalt integriert ist.[mehr]

Cover: BfN
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) stellt zum ersten Mal einen umfassenden Artenschutz-Report vor. Hierin nimmt das BfN eine Analyse der in Deutschland lebenden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten vor. Der Report gibt einen Überblick, wie viele Arten in Deutschland leben, wie hoch der Anteil der gefährdeten Arten ist und wie sich die Artenvielfalt in den letzten Jahren entwickelt hat.[mehr]

Das Logo "SAFE" ist vom EII geschützt, für "delfinsicheren" Thunfisch
Vor 25 Jahren wurde das umfassendste und wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt gegründet: SAFE, das internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch des Earth Island Institute aus Kalifornien (EII).[mehr]

Foto; EU/Natura 2000
Europas Tierwelt stirbt sehr rasch aus. Verstädterung, intensive Landwirtschaft, fremde Arten und gewerbliche Forstwirtschaft schränken den Tieren die artenreichen Lebensräume immer mehr ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Europäischen Kommission , die jetzt veröffentlicht wird.

Foto: Ende Gelände
Im April hatte ich mich einer Gruppe von über 6.000 Menschen angeschlossen, die beim Tagebau Garzweiler im westdeutschen Rheinland eine Menschenkette bildeten, schreibt Emma Biermann in ihrem Artikel für 350.org. Unsere Kundgebung: Die Abhängigkeit von Kohle zu beenden und den Umstieg auf erneuerbare Energien voran zu treiben – etwas, was bereits gestern hätte geschehen müssen.

Illegale Müllentsorgung Foto: Tsungam (Wikimedia CC)
Neues italienisches Umweltnetzwerk zielt auf aktive Beteiligung der Nutzer Mit „Qcumber“ hat der italienische Ingenieur Giuseppe Magro ein umweltfreundliches soziales Netzwerk geschaffen. Es versteht sich jedoch nicht nur als reine Informationsquelle von Umweltbedingungen im eigenen Wohnort. Nutzer können sich auch aktiv an der Datensammlung und der Überwachung ihrer unmittelbaren Umgebung beteiligen. Die Plattform dient somit auch als Grundlage zur Umorientierung der italienischen Regierung in Sachen Umweltpolitik.