
Screenshot: Walkanomics
Adam Davies' Sohn brüllte als Baby - wenn Papa mit ihm im Kinderwagen eine Runde drehte – immer dann, wenn er keine Bäume sah. Das brachte Adam auf die Idee, seiner App einen neuen Algorithmus anzufügen: Der berechnet jetzt die grünste Strecke, auf der Papa und Sohn durch die Stadt streifen können. Seither genießen Adam und sein Sohn die Spaziergänge – immer in grüner Umgebung und ganz ohne lautes Geschrei.

Foto: Bart van Overbeeke/TU Eindhoven
Mobilität völlig neu denken: 22 Studenten der Technischen Universität Eindhoven stellen alle bisherige Theorie über Elektroautos auf den Kopf und konstruieren ein - wie sie denken – massentaugliches Auto: mit bis zu 1.000 (!) Kilometer Reichweite, Platz für vier Personen plus Gepäck. Und wenn es mehr Solarstrom erzeugt wie verbraucht, können sie den zuhause nutzen.

Grafik: KWS Infra
Zwei Fliegen mit einer Klappe: Niederländische Baukonstrukteure wollen Straßen künftig nicht mehr mit Asphalt befestigen, sondern mit Platten aus Recycling-Kunststoff „pflastern“. Das spart Zeit, verursacht weniger CO2-Emissionen, macht die Fahrbahn widerstandsfähiger und das Verlegen von Leitungen einfacher, begründet Volker Wessels seine Idee.

Foto: dazin.org
In vielen Gegenden der Welt kochen und heizen noch immer etwa 3 Milliarden Menschen mit offenem Feuer. Für sie ist es nach wie vor die einzige Möglichkeit, weil sie sich einen Herd oder eine Heizung nicht leisten können. Sie verbrennen dabei in erster Linie Holz, Dung oder Holzkohle und atmen Tag für Tag den ungesunden Rauch ein.

Foto: Screenshot Video BBC
Tief in den Tälern der britischen Grafschaft Derbyshire liegt eine Farm auf der Stühle, Tische, Lampenschirme und Spiegelrahmen in Bäumen wachsen. Sie haben richtig gelesen, Gavon Munro stellt Möbel aus Weiden her, indem er mit Draht und Plastik die jungen Weidentriebe in die entsprechende Form wachsen lässt.

Foto: Screenshot tuetenlos.de
In Köln soll demnächst der erste Bio-Supermarkt eröffnen, der seine Waren ohne Verpackungen anbietet. Nach Motto „Weg mit dem Verpackungsmüll“ können die Bio-Lebensmittel aus der Region entweder in selbst mitgebrachten oder gegen Pfand bereitgestellte Aufbewahrungsbehälter transportiert werden.

Foto. DeineStadtKlebt.de
Klebstoff ohne tierische Inhaltsstoffe: „Ich denke den wenigsten Leuten ist bekannt, dass sich tierische Bestandteile in den Druckerzeugnissen befinden können“, sagt Paul Kündiger. Deshalb bietet er inzwischen „tierleidfreie“ Druckprodukte.

Foto: D-Idea Media
Ihr geht am Strand spazieren und wollte ins Netz, aber das Smartphone macht schlapp – kein Saft mehr. Gut das es in der Nähe eine Solar Palme gibt! Wo gibt es das? Zur Zeit nur in Dubai – die Firma, die diese Palmen entwickelt, hat dort ihren Firmensitz. Die Blätter der Solar-Palmen von D-Idea Media sind mit Solar-Panelen bestückt und versorgen die Palmen ausschließlich mit der benötigten Sonnen-Energie.

Foto: Geteysabike GmbH
Mit dem Start up Geteasybike gründen drei süditalienische Hochschulabgänger einen etwas anderen Bikesharing Service. In Zusammenarbeit mit Studenten und Lehrkräften des Politechnikum Bari testeten die Gründer vier Monate, ob Bikesharing auch ohne feste Standorte der Drahtesel funktioniert.

Foto: Wikimedia CC/Enslin
Zwei italienische Hochschulabgänger gründen mit dem Start-up Spedingo einen App-basierten Transport Service. Mit dieser Anwendung nutzen Spediteure und Kunden Leerfahrten im LKW Güterverkehr.

Foto: Archer
Vorbild Schweiz: Beim jährlichen Großputz seines Apartments in Genf kam Dan Acher eine Super-Idee. Was wäre, wenn er all die Sachen, die er nicht mehr will, die aber durchaus noch brauchbar waren, nicht im Müll entsorgt, sondern sie in neue Hände gäbe?

Foto: TZOA
Super Idee: Mit möglichst vielen Daten will ein US-Startup unsere Luft sauberer halten. Die Macht der Masse hilft dabei. Wenn - wie bei Citizen Scientists - möglichst viele Menschen aktuelle Daten über die Luftqualität an möglichst vielen Orten dokumentieren. „hilft das allen, gesünder zu leben“, glauben die Entwickler des TZOA genannten Sensors.

Gravitylight/Screenshot Vimeo
Licht ohne Strom. Mit einer „GravityLight"-Lampe beleuchten Bewohner auch in entlegenen Regionen ohne Stromanschluss oder Solar-Modulen ihre dunklen Hütten am Abend. Die leuchte ermöglicht ihnen auch noch nach Sonnenuntergang zu lesen, oder ihrer Arbeit nachzugehen. Ihre Energiequelle ist allein die Schwerkraft.

Foto: EDAG Engineering
Man stelle sich mal unseren Autoverkehr voll automatisiert vor. Wir beschätigen uns während der Fahrt mit anderen Dingen, da unser Auto ja eigenständig und computergesteurt fährt. Durch die permanente Kommunikation der Fahrzeuge untereinander, ist dann das Unfallrisiko gleich Null, so jedenfalls die Hoffnung der Forscher.

Illegale Müllentsorgung Foto: Tsungam (Wikimedia CC)
Neues italienisches Umweltnetzwerk zielt auf aktive Beteiligung der Nutzer Mit „Qcumber“ hat der italienische Ingenieur Giuseppe Magro ein umweltfreundliches soziales Netzwerk geschaffen. Es versteht sich jedoch nicht nur als reine Informationsquelle von Umweltbedingungen im eigenen Wohnort. Nutzer können sich auch aktiv an der Datensammlung und der Überwachung ihrer unmittelbaren Umgebung beteiligen. Die Plattform dient somit auch als Grundlage zur Umorientierung der italienischen Regierung in Sachen Umweltpolitik.