Foto: tanzaniabirdatlas.com/ St. Ø. Nilsen
Erfolg für den Naturschutz in Tansania: Savannen-Vögel nutzen Naturschutzgebiete als Trittsteine auf ihren Wanderungen nach Westen. Klimawandel und Veränderungen ihrer angestammten Lebensräume zwingen sie, sich nach einer neuen Bleibe umzusehen. Wissenschaftler der Universität York veröffentlichten diese Erkenntnisse kürzlich im Fachjournal Ecology Letters.

Einweihung der Bienen auf dem Berliner Dom, Bild: Uwe Marth
… und ist noch lange nicht vorbei. Seit nunmehr zwei Jahren ist die Initiative "Deutschland summt!" jetzt aktiv. Ausgehend von den Großstädten setzt sie sich dafür ein, die Lebensbedingungen von Honig- und Wildbienen zu verbessern. Resümee und Ausblick.[mehr]

Foto: wikimedia commons/ M. Mecnarowski
Gezwitscher auf dem Handy – gut zum Stimmenlernen, schlecht für die Vögel. Britische Vogelschützer schlagen Alarm, da immer mehr Hobbyfotografen die mobilen Apps dazu missbrauchen, seltene Vögel vor die Linse zu locken. Die Dorset Wildlife Trust und die Royal Society for the Protection of Birds warnen vor den Schäden: angelockte Vögel unterbrechen ihre Routine und vernachlässigen ihre Brut.

Foto: Mussklprozz/Wikipedia Commons
Benefit für die Umwelt und Geldbeutel: Wissenschaftler des Institute for Local Self-Reliance (ILSR) berechneten jetzt, wie sich unser Umgang mit Abfall auf Arbeitsplätze auswirkt. Das Washingtoner Worldwatch Institute beschreibt das Ergebnis in seiner Publikation „Pay Dirt: Die Berechnung für den US-Staat Maryland belegt, dass Kompostieranlagen doppelt so viele Arbeitsplätze schaffen wie Deponien. Verglichen mit Müllverbrennungsanlagen sind es sogar viermal mehr.

Foto: Wikimedia commons/Lukas Friese
Aufatmen in Passau, Regensburg und Co.? Zumindest ist es für den bayerischen Hochwasserschutz nicht die schlechteste Nachricht, dass das Bundesland sein Budget verdoppeln will. Statt 115 sollen laut Süddeutscher Zeitung zwischen 210 und 235 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen, um die dritte Jahrhundertflut innerhalb von nur zwei Jahrzehnten zu verhindern.

Foto: commons/Usien
Erfolgsmeldung aus Südamerika: Kolumbien verbietet Wildtiere in Zirkussen. Gestern, am 12. Juni 2013 hat der kolumbianische Senat dem Antrag auf ein Verbot von einheimischen und exotischen Wildtieren einstimmig zugestimmt.

Foto: Vladimir Yu. Arkhipov
Auf frischer Tat ertappt! Illegale Holzfäller im Regenwald bekommen einen neuen Gegner: alte Handys. An Bäumen oder im Unterholz befestigt lauschen sie in ihre Umgebung. Sobald sie dort ein Motorsägengeräusch hören, schicken sie automatisch einen Alarm an Ranger. Diese können die illegalen Holzfäller sofort stellen, bevor sie weiteren Schaden anrichten.

Foto: OnWingsOfCare.org
Erdöl im Golf von Mexiko? Die meisten haben sicherlich sofort die Bilder von der brennenden Plattform Deepwater Horizon vor Augen. Eine Katastrophe, die 2010 öffentliches Entsetzen und eine verheerende Umweltbilanz mit sich brachte.

Foto: WWF
Hilferuf des WWF: Mitarbeiter in Afrika fliehen vor Wilderern! Dramatische Szenen im Dschungel des Dzanga-Sangha-Weltnaturerbegebiets. „Nach einem Putsch im März herrscht in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) Anarchie“, schreibt die Artenschutz-Stiftung in einem Appell, nachdem die WWF-Büros vor Ort überfallen und geplündert sind. Dort schützte WWF-Expertin Angelique Todd seit Jahren die Waldelefanten. Jetzt musste sie selbst fliehen…

Foto: TU Braunschweig/ F. Glaw
Forscher suchten fast ein halbes Jahrhundert nach ihm: dem israelischen Hula-Frosch. Als sie ihn trotz aller Bemühungen nicht finden konnten, wurde er 1996 als weltweit erste Amphibie für ausgestorben erklärt. Doch nun berichtet ein Team von israelischen, französischen und deutschen Wissenschaftler in Nature Communications von der Wiederauferstehung des Frosches – der Naturschutz in der Hula-Ebene trägt somit unerwartete Früchte.

Foto: Wikimedia commons/Hollingsworth, John and Karen, U.S. Fish and Wildlife Service
Umweltschutz- das ist die Reinhaltung und Bewahrung unserer Lebensgrundlagen: des Bodens, der Luft und des Wassers. Bei Umweltverschmutzung geht es demnach bei weitem nicht nur der Natur dreckig- sondern vor allem uns Menschen.

Foto: Wikimedia commons/ponizej
Der ökologische Fußabdruck des Menschen macht auch vor der „natürlichen“ Evolution nicht halt. Obendrein wird er auch noch sehr viel schneller sichtbar als bislang gedacht.

Foto: WWF-Canon / Mike Goldwater
Kenia greift härter durch: Wilderern in dem ostafrikanischen Land drohen jetzt drastisch erhöhte Strafen für das illegale Treiben. Für die Jagd auf Elefanten und Nashörnern wandern erwischte Delinquenten nach einem neuen Gesetz jetzt bis zu 15 Jahre hinter Gitter. Artenschützer sprechen von einem richtigen Signal

Foto: Felix Abraham
Tauben haben unverständlicher Weise einen schlechten Ruf. Vor allem Stadtbewohner sehen in ihnen vorwiegend Schädlinge, die Plätze und Fassaden beschmutzen. Doch die Taube ist weit mehr als ein nutzloser Vogel. Unsere Vorfahren schätzten die Tiere zu Recht. Tauben sind intelligente Tiere. Eine neue Studie zeigt: Tauben picken mit Plan.

Foto: Screenshot Video
Strände in Gefahr? - Unter dieser Überschrift zeigte ARTE am 28.5.2013 eine hoch interessante Dokumentation. Thema war der Krieg um Sand und die Auswirkungen weltweit auf unsere Umwelt. Aber wieso, Sand ist doch genug da, werden viele einwenden. Falsch – Sand ist Hauptbestandteil von Beton und Wüstensand ist nicht zur Verarbeitung zu Beton geeignet.