
Foto: A. Roloff, www.baum-des-jahres.de
“Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft.“ Diese Worte führen uns zurück zu den Wurzeln: 1872 reichte der Journalist Julius Sterling Morton einen Arbor-day-resolution-Antrag an die Regierung von Nebraska ein. Mit durchschlagendem Erfolg: Innerhalb von nur 20 Jahren war der Tag des Baumes USA-weit geboren- und erreichte von dort aus die ganze Welt.

Foto: Wikimedia commons/Ziko
24. April 2013: Zum 16. Mal begeht die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) den Internationalen Tag des Lärms (International Noise Awareness Day). Geht Ihnen der ständige Geräuschpegel um Sie herum auch auf den Wecker? Wenn das Öffnen des Fensters zur Straße hin schon eine normale Unterhaltung erschwert oder der am Haus vorbei jagende ICE die Wände erzittern lässt?

Foto: wikimedia commons/ J. Gathany
Regenwaldschutz und Bewahrung der Biodiversität zahlt sich direkt für den Menschen aus. Brasilianische Forscher haben herausgefunden, dass ein intakter Regenwald die menschlichen Bewohner vor der gefährlichen Tropenkrankheit Malaria schützt.

Foto: earthday.org
„Earth Day“ – der Tag der Erde! Über eine Milliarde Menschen in 192 Ländern nehmen heute an Aktionen teil, um unsere Umwelt zu schützen. Seit über 40 Jahren zelebrieren am 22. April Natur- und Umweltaktivisten den Earth Day. Gegen übermäßigen Konsum und Umweltverschmutzung kann jeder etwas tun – so das Motto am Tag der Erde.

Foto: wikimedia commons/ G. Brändle
In Europa spiegelt der heutige Artenreichtum die wirtschaftliche Entwicklung von gestern wider. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Folgen von Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum erst Jahrzehnte später sichtbar werden.

Foto: Wikimedia commons/Luigi Piccirillo
Der Wolf ist zurück in Deutschland- und wandert langsam, aber stetig westwärts. Laut NABU wurden im Bundesland Niedersachsen zehn Tiere gezählt. Dies sei ein großer Erfolg für den Artenschutz, freut sich das Landesumweltministerium auf seiner Homepage.

Foto: wikimedia commons/ Rainer J. Wagner
In Kürze starten Ölsucher vor der US-Ostküste Testläufe mit Unterwasser-Kanonen. Das Echo des Schalls der ohrenbetäubenden Knalllaute soll Aufschluss darüber geben, wo sich unter dem Meeresboden Öl- und Gasvorkommen befinden. Dieser Krach aber hat immense Folgen und gefährdet vor allem die marine Tierwelt und die küstennahe Fischerei.

Foto: Wikimedia commonns/Sumit.pamnani
Unfassbar: Löwen und Tiger als Kuscheltiere missbraucht! Im argentinischen Zoo Lujan, unweit der Hauptstadt Buenos Aires, dürfen die Tierparkbesucher, selbst die Kinder, mit Raubtieren auf Schmusekurs gehen und sie mit Milch und Zitronengras füttern.

Foto: ZooPark Beauval
Der Beauval Zoo in Frankreich, genauer gesagt in der der Nähe von Tours, hat seit Anfang 2012 zwei Pandas aus China. Sie sind für 10 Jahre und rund 1 Mio. Dollar pro Jahr ausgeliehen. Letzte Woche nun kündigte der Zoo den Bau einer Biogas-Anlage an, die im Frühjahr 2014 fertig sein und bis zu 40% der Energiekosten des Parks einsparen soll.

Foto: Wikimedia commons/Thomas Lersch
Auch unter Schimpansen gibt es fachkundige Botaniker. Auf jeden Fall im Tai-Nationalpark an der Elfenbeinküste. Unsere nächsten Verwandten orientieren sich bei der Nahrungssuche nicht nur daran, was köstlich schmeckt und verlockend riecht. Stattdessen wissen sie genau: Bestimmte Pflanzen haben die Eigenschaften, Früchte „synchron“, das heißt in mehr oder weniger dem gleichen Zeitraum, zu produzieren.
WWF ehrt Michael Otto zu dessen 70. Geburtstag: Die Umweltstiftung benennt eine erst kürzlich entdeckte Blume aus der Gruppe der Habichtskräuter nach ihrem ehemaligen Stiftungsratsvorsitzenden - Pilosella ottonis.

Foto: WWF/M. Carwadine
Erfolg für die Walschützer von Sea Shepherd Australia: Ihre massive Vor-Ort-Präsenz mit Booten im antarktischen Ozean verpatzte der japanischen Fangflotte die Jagd. Statt über 1.000 Meeressäuger töteten die Fischer Nippons 2013 bislang „nur“ 103 Tiere.

Foto: photocase/annelilocke
Müllhalde Meer: Über 100 Millionen Tonnen Abfall verschmutzen die Ozeane der Erde. Plastikmüll bedroht viele Meeresbewohner. „Deutschland und die Europäische Kommission wollen die Abfalleinträge in die Meere bis 2020 drastisch reduzieren“, betont daher jetzt das Umweltbundesamt (UBA) mit Blick auf die Internationalen Marine-Litter-Conference in Berlin, deren Teilnehmer vom 10. bis 12. April vor allem Strategien zur Abfallvermeidung suchen.

Foto: Kyla Dahlin, CAO
Pflanzenarten sagen mehr über die chemische Funktionsweise eines Ökosystems aus als sein Boden, seine Geologie oder die geographische Höhe.

Foto: flickr/Reisezeiten
Allmähliches Umdenken beim weltweiten Hai-Schutz: „Der Entschluss der CITES-Konferenz, künftig den Handel von fünf stark gefährdeten Hai-Arten einzuschränken, ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt Dr. Maike Förster, Biologin und wissenschaftliche Beraterin des SAVE Wildlife Conservation Fund. „Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten in der Vergangenheit immer wieder, dass oft auch geschützte Arten auf dem Teller oder in der Suppe landen. Deshalb kann nur ein absoluter Boykott helfen.[mehr]