
DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde, Peter Altmaier und BImA-Vorstand Axel Kunze unterschreiben. Foto: DBU
Weitere 16.000 Hektar Naturschutzflächen wurden heute, am 28. Mai 2013 an die Deutsche Bundesstiftung für Umwelt (DBU) übertragen. Umweltminister Peter Altmaier, der seine Unterschrift unter den unentgeltlichen Übertrag setzte, lobt den Einsatz: „Die Mühen haben sich gelohnt. Das nationale Naturerbe wird für die Zukunft bewahrt."

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Großer Etappensieg für Tierschützer: Wer in Indien künftig den Wunsch verspürt, Delfine zu bestaunen, muss dazu raus aufs offene Meer- denn Delfinshows sind nicht mehr. Das entschied das Ministerium für Umwelt und Wälder am 17. Mai 2013 und gab in einem Rundschreiben die Anweisung, sämtliche Anträge zum Bau weiterer Delfinarien abzuweisen.

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Königlicher Einsatz gegen Wilderei: Prinz Charles und sein Sohn William haben sich gestern auf der End Wildlife Crime Conference in London gegen den illegalen Handel mit bedrohten Tierarten stark gemacht.

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Wie geht es Kapuzineräffchen Mally? Höchstpersönlich erkundigt sich Umweltminister Peter Altmaier im Münchner Tierheim. "Wir werden dafür sorgen, dass Mally artgerecht aufwachsen kann", verspricht Altmaier bei seinem Besuch.

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Nachwuchs für Deutschlands erste frei lebende Wisentherde- nach langer, langer Zeit. Am 5. Mai 2013 erblickte der kleine Quintus das Licht der Welt. „Zum ersten Mal ist damit nach hunderten von Jahren wieder ein wildes Wisent-Kalb in Wittgenstein geboren worden“, freute sich Bernd Fuhrmann, erster Vorsitzender des Trägervereins Wisent-Welt-Wittgenstein e.V.

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Niedergemetzelt vom Rasenmäher: Was auch der Inhalt eines besonders perfiden Tatort-Drehbuchs sein könnte, ist in Wahrheit Alltag auf den Frühjahrswiesen der Bundesrepublik. Nicht weniger als 500.000 Opfer jährlich fallen den rotierenden Messern der Landwirte zum Opfer!

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Aus für Delfinarien in Duisburg und Nürnberg? Mitte März sprach sich die Parlamentsfraktion der Grünen für ein Haltungsverbot von Delfinen in Deutschland aus. Grund: Ein artgerechtes Leben der Meeressäuger sei hierzulande nicht möglich. Am 15. Mai befasste sich der Bundestagsausschuss „Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ mit dem Antrag.

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Komplexe Sprache gibt’s nur bei uns Menschen? Weit gefehlt! Schimpansen sind in der Lage, Werkzeuge zu benutzen, soziale Bienen und selbst Pflanzen kommunizieren auf chemischem Niveau- doch was der Forscher Con Slobodchikoff über die Sprache von Präriehunden herausfand, haut einen um.

Bekanntheit „nachhaltiges Reisen“
Studie: Nicht einmal jeder zweite Deutsche kennt das Prinzip des nachhaltigen Reisens- NaturEnergiePlus ruft zu einer ökologisch und sozial vertretbaren Reiseplanung auf. [mehr]

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Kleine Häppchen statt großer Brocken: Fischerei diktiert Speisekarte der Hochseevögel. Knochenanalysen von Sturmtauchern belegen, dass sie vor etwa hundert Jahren ihre Nahrung komplett von großen auf kleine Fische umstellten. Gezwungenermaßen reagierten die Seevögel so auf den industriellen Fischfang, der seitdem in ihren Jagdgründen wildert.

Karte: BfN
Ein lebendes Denkmal im zusammenwachsenden Europa: Überstaatliche Koordinationsstruktur gefordert. Süd-Korea an europäischen Erfahrungen für die demilitarisierte Zone interessiert. [mehr]

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Rettung für die letzten asiatischen Löwen: Sieben Jahre zähe juristische Kämpfe musste Ritwick Dutta durchstehen, aber es lohnte sich. Jetzt entschied der indische Supreme Court, dass die Regierung einen Teil der etwa 400 Tiere in ein zusätzliches Schutzgebiet umsiedeln muss. Damit sind die Großkatzen sicherer vor eventuellen Krankheiten, die die letzte Population dieser Art auf der Erde ausmerzen könnte.

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Schweinswale in der Ostsee stark gefährdet. Schallemissionen und Beifänge sind Ursachen für den Rückgang. Am 19.5.2013 ist der Tag des Ostsee-Schweinswals. [mehr]

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Nein, gesichtet wurde der Wolf in Thüringen noch nicht. Doch seine Rückkehr ist nur eine Frage der Zeit- da sind sich fast alle einig. Also schon mal rüsten- und für alle Fälle einen Wolfsmanagement-Plan erstellen. So lautete die Devise im Bundesland Thüringen, die der NABU ausdrücklich begrüßte.

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Schlabbrige Qualle statt schmackhafter Fisch auf dem Teller? Wenn es mit der Überfischung der Meere so weiter geht, könnte dieses Szenario bald zur Realität werden.