
Bild: silent ocean
Tag und Nacht unerträglicher Lärm eines Presslufthammers vor der eigenen Haustür? Da würde wohl jeder Anwohner klagen: Ruhestörung! – zu Recht, denn Lärm macht krank. Auch Tiere leiden unter Lärm. Manche sogar mehr als Menschen vorstellbar, denn sie sind noch viel höheren Lärmpegeln ausgesetzt: Meeresbewohner.

Gefährdete Regionen Karte: WCS
Eine Weltkarte der durch den Klimawandel am heftigsten gebeutelten Regionen und Ökosysteme zeichneten jetzt Wissenschaftler der Wildlife Conservation Society. Sie veröffentlichen die Studie gemeinsam mit Kollegen der beiden Universitäten von Queenland und Stanford.

wikimedia commons/CH.Pagenkopf
Ob Mais, Soja oder Raps, das Problem ist immer das gleiche: Sobald gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden, gelangen sie in die Umwelt und verändern diese in einem nicht vorhersehbaren Ausmaß. So streift Gentechnik-Raps durch die Felder der USA, Kanadas, Japans, Australiens und auch Europas – und das wohlmöglich für immer.

Foto: wikimedia commons/ H. R. Hooja
Ramdegi, ein Dorf inmitten des indischen Tiger-Reservats Tadoba-Andhari, ist seit einigen Wochen menschenleer. Die Bewohner packten Mitte August ihr Hab und Gut, gaben ihre Felder auf und überließen Haus und Hof den wilden Tieren. Die rund zweihundert Familien leben nun außerhalb des Naturschutzgebiets. Sie wurden von der indischen Regierung finanziell entschädigt.

Foto: wikimedia commons/ Loriski
Beschleunigter Selbstheilungsprozess im Regenwald: Wenn der Stickstoff knapp wird, fixiert ein diverser Baumbestand den essentiellen Nährstoff selber. Im Fachmagazin Nature berichten Forscher des Smithsonian Tropical Research Institute (STRI), dass Bäume zum einen aktiv die natürliche Regeneration tropischer Wälder beschleunigen. Zum anderen hängt die Menge des gebundenen Luftstickstoffs von der Zusammensetzung der Baumarten ab, welche sich im Laufe des Regenerationsprozesses aber stetig verändert.

Foto: Wikimedia_CC
Menschenaffen unterscheiden andere Tiere: „Orang-Utans und Gorillas erkennen andere Tiere auf Bildern“, fasst jetzt die Agentur Pressetext neuest Forschungen der Verhaltensforscherin Jennifer Vonk von der Oakland University zusammen. Die beiden Affenarten können demnach andere Lebewesen kategorisieren

Wetterstation a. d. Wasserkluppe Foto: Schmidt/Celsius auf Wkivoyage
Investitionen in Umweltschutz lohnen sich: Zu diesem Ergebnis kommt erneut eine Studie aus den USA, die jetzt vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht wurde. Der „gesellschaftliche Nutzen“ überwiegt demnach die Kosten etwa für Luftreinhaltung um „mehr als das Doppelte“.

Honigbienen vor der Berliner Skyline (Fotomontage von "Deutschland summt!")
Das Projekt „Deutschland summt!“ wirbt in mittlerweile vier großen Städten mit der Biene als Botschafterin für mehr Stadtnatur. In Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und München summen Bienen an prominenten Standorten und machen auf die Gefährdung der Honig- und Wildbiene aufmerksam. [mehr]

Foto: wikimedia commons/Joshua Doubek
Youngstown im Bundesstaat Ohio ist eine erdbebensichere Stadt. Noch nie schlugen hier die Seismografen aus – jedenfalls nicht seit 1776, dem Beginn der ersten Aufzeichnungen. Seit Januar 2011 können sich die Youngstowner jedoch mit rekordverdächtigen Zahlen „schmücken“: 109 Erdbeben innerhalb eines Jahres! „Schwung in die Bude“ brachte die Fracking-Industrie.
Studie zu Nachhaltigkeit und Bildung: Auch Unternehmen in der Pflicht, Nachhaltigkeit zu fördern | Recycling, Umweltschutz und Klimaschutz als wichtigste Themen im Bereich Nachhaltigkeitspädagogik[mehr]

Foto: U.S. Geological Survey/J. R. Shute, Conservation Fisheries, Inc
Der United States Geological Survey (USGS), eine wissenschaftliche Behörde des Innenministeriums der Vereinigten Staaten, warnt vor Umweltgefahren durch Fracking. In einem auch ihrer Internetseite veröffentlichen Schreibenstellt die Behörde fest, dass im Bundesstaat Kentucky durch die umstrittene Gasfördermethode ein nahegelegenes Gewässer mit Säuren und Metallen belastet wurde. Dies habe zu einem Massensterben der bedrohten „Blackside Dace“, einem bunten Karpfenfisch, im Wasserschutzgebiet des Acorn Fork geführt.

Foto: BfN/Jens Steingässer
Deutsche Naturschutzpreis 2013: Bereits zum dritten Mal verlieh das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die Ehrung heute in den Kategorien: Ehrenpreis, Förderpreis und Bürgerpreis. Motto für alle Nominierungen war in diesem Jahr „Lebensraum Wasser – Vielfalt entdecken, erleben, erhalten“.

Foto: wikimedia commons/ Orizatrix
Warum lieben wir eigentlich Teddybären so sehr? Weil sie uns mit ihren großen Augen und weichen Zügen an Babies erinnern. Unsere Gehirne sind darauf gepolt, kleine Kinder süß zu finden, damit wir uns um sie kümmern bis sie alleine zurecht kommen.

Foto: NABU
Immer wieder werden Greifvögel in Deutschland abgeschossen: jüngstes Opfer ist ein seltener Gänsegeier. Bereits am 30. Juni fanden Vogelschützer des NABU das verletzte Tier nahe Breidenbach im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Nach einer Operation in der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische der Justus-Liebig-Universität Gießen und anschließender Physio- und Lasertherapie geht es dem Patienten nun wieder besser. Da der Geier aber aufgrund des Armdurchschusses nie wieder fliegen kann, wird er bis auf weiteres im Tier- und Naturschutzpark Herborn gepflegt.

Foto: PETA/tyke2014.de
Tyke erträgt die permanenten Schläge und Demütigungen ihrer Trainer nicht mehr und tötet während einer Vorstellung ihren Dompteur. Sie bricht aus dem Zirkus aus und ihr Amoklauf durch die Stadt endet in einem Kugelhagel. Das geschah vor 20 Jahren auf Hawaii. Zum 20. Todestag von Tyke im August 2014 will jetzt die Tierschutzorganisation PETA endlich ein deutschlandweites Verbot von Wildtieren im Zirkus erreichen. Dazu sollen 500.000 unterzeichnete Online-Petitionen der Bundesregierung den eindeutigen Willen der Bevölkerung gegen die Tierquälerei im Zirkus demonstrieren.